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Namensnennung: © Simon Pauly



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Anne Berrini: "Ursula Mamlok. Movements"
Dokumentarfilm über das facettenreiche Leben der Komponistin
Regisseurin: Anne Berrini, Kamera: Ronald König, inhaltliche Gestaltung: Bettina Brand

>>> Trailer english


Habakuk Traber: Time in Flux
Die Komponistin Ursula Mamlok

Böhlau Verlag 2012, 282 S.
69 s/w-Abb. u. Notenbeispiele, Preis: € 24.90 [D]
ISBN 978-3-412-20440-2

Schon als Kind entschied Ursula Mamlok (geb. 1923), sie wolle Komponistin werden. Sie wurde es – trotz aller Hindernisse, die sie überwinden musste. Als 16-Jährige hätte sie in Berlin Musik studieren können, doch wegen ihrer jüdischen Herkunft musste sie mit ihren Eltern emigrieren. Die Familie fand Zuflucht in Ecuador. Ihre kompositorischen Leistungen verschafften Ursula Mamlok ein Stipendium an der Mannes Music School in New York, wo sie von 1940 bis 2006 hauptsächlich lebte. >>> Weitere Infos


Fernsehportrait: Zerstörte Vielfalt - Die Komponistin Ursula Mamlok
Abendschau, RBB, November 2013


"Mit dieser Auszeichnung wird das umfangreiche kompositorische Werk von Ursula Mamlok geehrt. Sie hat mit Ihrer Musik internationale Anerkennung erlangt. Es ist außerdem eine Ehre für unsere Stadt, dass Ursula Mamlok als jüdische Emigrantin 2006 nach Berlin zurückgekehrt ist. Berlin ist ihr dafür dankbar, dass sie in als Zeitzeugin in vielen Gesprächskonzerten junge Menschen über die Zeit des Nationalsozialismus informiert und aufgeklärt hat."
Kulturstaatssekretär André Schmitz zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, November 2013
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Zeit im Fluss: zum 90. Geburtstag der Komponistin Ursula Mamlok
Nur wenige jener Musiker, die von den Nationalsozialisten aus rassistischen oder politischen Gründen ins Ausland vertrieben wurden, sind in ihre alte Heimat zurückgekehrt.
Albrecht Dümling, Neue Musikzeitung, Februar 2013
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Klenke Quartett - Ursula Mamlok - Ferne Klänge
Fernsehausschnitt aus dem WDR-Feature "Ferne Klänge - Auf den Spuren verschollener Musik des 20. Jahrhunderts", 2010


"Durch den Einfluss von Wolpes Theorie des nichtlinearen, mehrdimensionalen musikalischen Raums, Shapeys dissonantem Kontrapunkt sowie Schönbergs Zwölftontechnik erhalten Mamloks Werke von nun an einen modernistischen Zug, der bis heute anhält."
Daniel Lienhard, Schweizer Musikzeitung, Dezember 2010
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Den Garten bestellen
Ursula Mamlok: Geschichte einer Rückkehr und Protokoll einer Schallplattenaufnahme

"Jede jüdische Remigration hat ihre eigene Geschichte. Auch die der Berliner Komponistin Ursula Mamlok. 67 Jahre nach ihrer Flucht über Ecuador in die Vereinigten Staaten ist sie 2006 zurückgekehrt. Nicht in die „Heimat“. Es ist eine Rückkehr in die Geburtsstadt, verbunden mit Erwartungen an ein Land, das eigentlich erst jetzt zu geben in der Lage ist, was Vertriebene, was Künstler wollen: aufgenommen werden. In jeder Bedeutung des Wortes."
Georg Beck, Neue Musikzeitung, November 2010
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Stadtgespräch: Portrait Ursula Mamlok auf TV Berlin
“Meine Heimat ist die Musik” sagt sie selbst. In Berlin geboren, musste sie die Stadt 1939 verlassen. Über Ecuador gelangte sie nach New York. 70 Jahre ihres Leben verbrachte Sie am Hudson River, bis sie 2006 wieder zurück in ihre Heimatstadt zog. Ihr ständiger Begleiter war und ist bis heute die Musik. Als Komponistin hat sie sich einen Platz in einer Männerdomäne erkämpft.
Markus Bleick-Haack, TV Berlin 2008

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Meine Heimat ist meine Musik – sie war immer bei mir
Späte Rückkehr nach Berlin: ein Porträt der Komponistin Ursula Mamlok

"Insgesamt legt sie einen langen Weg von expressiver, weit ausgreifender Melodik zu immer stärker werdender Reduktion des Materials und Konzentration auf seine rhythmischen Variationsmöglichkeiten zurück. Dabei bildet sich ein besonderer Typ des Schnell-Langsam-Kontrastes heraus, in dem hektische, splittrige Bewegung zu fasr unbewegten, nur noch die Farbe rhythmisch wechselnden Klangfarben gerinnt."
Isabel Herzfeld, Neue Musikzeitung, Juli/August 2007
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Neubeginn mit 84
"When Summer Sang" heißt eine ihrer Kompositionen auf CD. Die Klänge stürmen wie ein Gewitter …, dann plätschern sie leise wie sanfter Regen, während ihre Schöpferin kerzengerade im Sessel jedem Ton hinterherlauscht. "Musik ist meine Sprache", sagt sie. Niemals will sie aufhören, Musik zu erfinden."
Christoph Stollowsky, Der Tagesspiegel, Mai 2007
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"Ursula Mamlok wurde als eine der profiliertesten Komponistinnen der USA besonders herzlich begrüßt. Wie zwei ungleiche Geschwister spinnen die beiden Saiteninstrumente in der "Music for Viola and Harp" auf unterschiedliche Art an denselben Musikfäden. Klangsinnlicher und atmosphärisch dichter klingen die Werke, die Mamlok seit den achtziger Jahren schrieb. Eine märchenhafte und unterschwellig doch bedrohliche Stimmung verbreitet ihr Liederzyklus "Andreasgarten".
Martina Helmig, Berliner Morgenpost, Oktober 2006


"Das Material zu Mamloks wunderbar instrumentiertem Sextett besteht aus Palindromen und anderen Raffinessen. Hinter allem Handwerklichen verbirgt sich eine leichtfüßige Musik von spritziger Schönheit…
David Cleary, New Music Conoisseur, 2005


65 Jahre New York - Aber die Sehnsucht nach Berlin bleibt
Silvia Feist (New York), Berliner Morgerpost, Februar 2004


"Ursula Mamlok komponiert intelligente, lebendige, kommunikative und zugängliche serielle Musik. Ihre breitangelegten und fein ausgeloteten Orchestrationen geben ihren fesselnden Partituren Farbe und Charakter. Ihre Minisinfonie ’Constellations’ gibt eine präzise Zusammenfassung ihres Komponierens. Mamloks Kammermusik zeigt die lyrische Seite und das kontrapunktische Geschick der Komponistin.
Stephen D. Hicken, American Record Guide, Nov/Dec 1999


"Mamloks Musik ist widerspenstig, kompromisslos, gut konstruiert und vielgestaltig im Ausdruck. Sie tritt in die Fußstapfen ihrer Lehrer Sessions, Wolpe und Shapey … Die vier Sätze von ’Constellations’ stehen für Tempo … Ihr Stück ’Polarities’ für Flöte, Violine, Cello und Klavier (1995) gehört zur knappen und ausdrucksstarken Facette ihres Spektrums… ’Der Andreasgarten’ (1987) … ist eine Vertonung eines deutschen Gedichtzyklus’ … ihres Mannes auf das Sommerhaus am kalifornischen San Andreasgraben … ’Girasol’ für Sextett (1990) und das Streichquartett Nr. 2 (1998) zeigen, dass die Schaffenskraft und Beharrlichkeit der Komponistin im Lauf der Jahre nicht nachgelassen haben."
Phillip George, 20th Century Music, July 1999


"Ihr Quartett ist kraftvoll und von einer strukturellen Komplexität, die ihre Wurzeln im zentraleuropäischen Modernismus auszudrücken scheint. Dennoch ist ihre Musik in gewisser Weise rigoros und gebündelt, was auf eine gewisse New Yorker Art von frecher Vitalität hindeutet."
Anthony Tommasini, The New York Times, August 31, 1998


"Mamlok komponiert dynamisch und engagiert, mehr als jeder andere amerikanische Komponist, den ich kenne.
David Cleary


"Gehört sie zur alten Schule? Zur neuen Schule? Zur Postmoderne? Ich finde, sie ist einfach Mamlok: unabhängig, kreativ, dissonant und von innen heraus."
Paul Hertelendy, Mercury News San Francisco, 1994